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Eltern-Zentrum werbefrei genießen
Viele Menschen welche sich im Internet bewegen, haben die Nase gestrichen voll - von der lästigen Werbung. Laute Flashvideos und blinkende Werbebanner soweit das Auge noch nicht völlig erblindet ist. Grausame „PopUps“ beim öffnen einer Website, die einem förmlich ins Gesicht springen. Oft kommt der Mensch gar nicht mit dem „wegklicken“ der PopUps hinterher. Die größte Frechheit sind dann Layer, die sich einfach ungefragt über die gewünschte Zielseite legen – und auch weggeklickt werden müssen. Ferner belastet diese Werbeflut die Internetleitung und vor allem die Leistungsfähigkeit des heimischen PC.
Doch damit sollte Schluss sein! Im Jahr 2007 n. Chr. schlägt die Userschaft zurück, und dies sehr wirkungsvoll. Anfang 2008 gehört es schon zum „guten Ton“, dass man einen sog. Werbeblocker hat und einsetzt. Diese Waffe reifte innerhalb weniger Monate zu einem ausgewachsenem Werbekiller heran, der schon ab günstigen 30,-Euro – und manchmal als Freeware aus dem Web – zu bekommen war. Die Installation und der Umgang mit dieser Software ist inzwischen kinderleicht.
Werbeblocker entstanden aus der Not der User, welche sich von lästiger Werbung befreien wollten. An die Folgen dachte keiner. Und die wenigen Menschen, welche an die Folgen dachten waren Websitebetreiber. Denn diesen gingen immer mehr Provisionen verloren. Die Userschaft ist heute in der Lage rund 95% aller Werbung aus den Websites heraus zu filtern.
Daraus folgt: Die Websitebetreiber verlieren ihre finanzielle Grundlage für ihre geleistete Arbeit.
Immer mehr Websites werden kostenpflichtige Bereiche einrichten müssen – oder die komplette Seite gegen Geld anbieten.
Das große Problem: Die Userschaft wurde in den letzten 20Jahren schwer verwöhnt. Es gab praktisch alles kostenlos. Und heute wird erwartet, das es im Web alles umsonst gibt.
Die Betreiber von Websites investieren viel Zeit und viel Eigenkapital zur Erhaltung und für den Ausbau ihrer Websites. Das der Webmaster eine Entlohnung, oder zumindest seine Unkosten wieder einspielen möchte, begreift die Userschaft für gewöhnlich nicht – weil sie es nicht begreifen möchte.
Gestatten Sie mir einen Vergleich: Sie gehen arbeiten und verlangen von ihrem Arbeitgeber dafür ein Gehalt oder Lohn. Jetzt stellen Sie sich mal vor, Sie würden arbeiten gehen und dafür aber kein Geld bekommen. Würden Sie dann noch arbeiten gehen? Ihre laufenden Kosten gehen natürlich trotzdem weiter!
Genau so ergeht es den engagierten Webmastern. Es wird einfach erwartet, dass sie ihre Arbeit machen – ohne Entlohnt zu werden.
Das häufigste Argument der Userschaft: Wenn der Webmaster nicht davon leben kann, soll er etwas anderes machen. Was dabei bevorzugt vergessen wird: Wenn der Webmaster seine Arbeit einstellt, geht auch die Website vom Netz – ersatzlos. Interessanterweise finden die User das auch nicht so toll. Denn kaum ist die Website weg, wird geschimpft dass sie weg ist. Das die User dies selbst verursacht haben ist in der Diskussion dann zweitrangig oder sogar völlig belanglos.
Ein jeder, welcher sich durch das WWW bewegt, sollte sich die Frage stellen, warum er (oder sie) eine Werbeüberflutete Website noch besucht.
Eltern-Zentrum kämpft – wie viele andere Websites auch – um das Überleben. Denn auch Eltern-Zentrum finanziert sich aus Werbung. Doch dieses Finanzierungsmodell greift längst nicht mehr. Werbeblocker machen auch mir das Leben sehr schwer und bedrohen die Existenz dieser Website in erheblichem Maße!!
Einzige machbare Alternative zum Modell der Werbefinanzierung besteht darin,
Eltern-Zentrum kostenpflichtig zu machen!
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