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18.11.2010 Bundesfreiwilligendienst
Die Familienministerin Schröder (CDU) hat heute ihr Konzept zum Bundesfreiwilligendienst der Öffentlichkeit vorgestellt.
Starten soll der Bundesfreiwilligendienst zum 01.07.2011. Ab da sollen rund 35.000 Menschen freiwillig diesen Sozialdienst leisten - hofft die Familienministerin. Durchschnittlich sind pro Jahr jedoch ca. 90.000 Zivildienstleistende Bundesweit im Einsatz. Es ist kaum zu glauben, das 35.000 Menschen ab dem kommenden Sommer die Arbeit von 90.000 Menschen erledigen können sollen. Hinzu kommt auch noch, das der Bundesfreiwilligendienst noch um weitere Tätigkeitsfelder erweitert werden soll. Fazit: Mehr Arbeit für Wenige.
Die Vergütung beträgt im Westen 324,-€ und im Osten 273,-€ monatlich. Ausüben können sollen diesen Dienst nicht nur junge Erwachsene, sondern alle Altersklassen. Familienministrin Schröder rechnet damit, das sich vor allem auch ältere und Arbeitslose beteiligen.
Ob das Konzept der Freiwilligkeit bei der breiten Bevölkerung Anklang findet ist nicht zu erwarten. Denn keiner kann von dem Taschengeld leben. Aber genau das wird von den "Freiwilligen" erwartet.
Unbekannt ist auch noch, in wie weit durch diese Maßnahme reguläre Arbeitsplätze wegfallen. Die Auswirkungen für den Arbeitsmarkt sind nicht völlig unklar. Aber keiner möchte es ansprechen .......
Fraglich ist auch, in wie weit Hartz-4 Empfänger in diesen Dienst hineingepresst werden, um die Arbeitslosenzahlen zu beschönen.
Insgesamt wirft der Bundesfreiwilligendienst viele Gefahren und Fragen auf, die noch lange nicht beantwortet sind. Und ob jemals Antworten Seitens der Regierung kommen ist offen.
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