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Immer mehr Eltern brauchen Erziehungshilfe
Kinder leben in Deutschland immer öfter in schwierigen Verhältnissen auf. Viele Eltern können ihre Kinder nicht mehr selbst erziehen. Weil sie nicht wissen, wie Kinder erzogen werden! Noch nie brauchten so viele Eltern staatliche Unterstützung bei der Erziehung ihrer Kinder wie heute.
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Im TV kommt in heiklen Phasen die "Supernanny", im realen Leben allerdings kommt das Jugendamt mit einer Sozialarbeiterin oder einem Sozialarbeiter aus der Abteilung der Familienhilfe. Sie sollen die Eltern bei ihrer Erziehungsarbeit nicht nur unterstützen, sondern sie müssen auch gravierende Fehler und Fehlverhalten der Eltern ausgleichen. Eine Aufgabe, die kaum zu schaffen ist. Vor allem, wenn die Eltern - wie so oft - uneinsichtig sind.
Im Jahr 2009 wurden 509.405 Kinder vom Jugendamt unterstützt, weil die Eltern sich nicht in der Lage sahen, ihre Kinder selbst zu erziehen. Die staatliche Erziehungshilfe kostet den Steuerzahler jedes Jahr rund fünf Milliarden Euro - mit steigender Tendenz seit den 90iger Jahren.
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Die meisten Familien, welche Hilfen brauchen, sind arm oder von Armut bedroht. Die Wohnungen sind oftmals völlig verdreckt und zugemüllt. Und die Eltern sehen nicht ein, das sie selbst gefordert sind, so eine Insiderin. Und weil der Staat hilft, sehen die meisten auch nicht ein, selbst etwas zu tun. Die Eltern lehnen jegliche Verantwortung ihren Kindern gegenüber pauschal ab, und fordern auch von Kleinkindern schon "Eigenverantwortung". So ist es normal das ein 4-Jähriger Stundenlang mit seiner vollgekackten Windel in der Wohnung rumläuft. Und wann die ältere Schwester in die Schule geht weiß auch keiner. Und die Schule selbst hat bereits aufgegeben - das Jugendamt wird es schon richten.
Natürlich sind auch Eltern darunter, die zu Hause eine schwierige Situation haben. Wenn beispielsweise ein Kind mit Behinderung da ist, läuft das Familienleben anders ab. Gleiches gilt, wenn ein Elternteil von einer Behinderung oder einer Krankheit betroffen ist. Meist sind die Hilfen bei verantwortungsbewussten Eltern nur vorübergehender Natur. Die Hilfe wird so lange erbracht, bis die schwierige Situation überwunden ist. Leider sind solche Eltern nur ein Bruchteil der Gesamthilfe, die jedes Jahr geleistet wird.
Die Kommunen, welche die Sozialleistungen erbringen, sehen besorgt nach Berlin. Denn sie können die Kosten langfristig nicht mehr alleine aufbringen. Dazu kommt der Sparzwang und die oftmals hoffnungslos überschuldeten Haushalte der Kommunen.
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