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Die Berufswahl
Die Berufswahl ist eine Entscheidung für das Leben, und sollte deshalb gewissenhaft angegangen werden. Die Frage die es zu klären gilt lautet “wie finde ich den richtigen Job für mich?”. Damit jeder Berufsanfänger diese Frage richtig beantworten kann, gibt es ganz konkrete Möglichkeiten für die Antwort Informationen zu sammeln.
1. Erste Überlegungen
Als allererstes sollte der Schulabgänger verschiedene Überlegungen machen. Dies grenzt die Berufe bereits ein und eine erste Orientierung kann stattfinden. Überlegungen können sein:
- Was mag ich, was mag ich nicht?
- Welche Fähigkeiten habe ich, welche nicht?
- Welche Hobbys habe ich?
- Welche Themengebite aus der Schule haben mich am meisten begeistert oder interessiert?
- Habe ich Krankheiten, Allergien o.ä. was mich von bestimmten Berufen automatisch ausschließt?
2. Das Berufspraktikum
Das Berufspraktikum spielt bei der Wahl des zukünftigen Berufs eine ganz entscheidende Rolle. Denn hier ehält der Schulabgänger erste Einblicke in die Ausbildung als auch in das Berufsbild selbst.
Ein Berufspraktikum eröffnet i.d.R. auch die Aussicht auf einen Ausbildungsplatz, bei guten Benehmen, Engagement, schnelle und gute Auffassungsgabe, Begeisterung für den angestrebten Beruf, Pünktlich- und Zuverlässigkeit (usw.)
3. Die Agentur für Arbeit
Die Agentur für Arbeit stellt Schulabgängern ein sog. BIZ (Berufsinformationszentrum) zur kostenlosen Verfügung. Hier kann auf mehreren Schienen wichtige Informationen über Berufe eingeholt werden.
Da gibt es zunächst eine umfassende Sammlung von Informationen zu vielen Berufen. Enthalten sind z.B.:
- Ausbildungsdauer
- Vergütung
- Tätigkeiten
- Tätigkeitsbereiche
- Ausbildungsinhalte
Doch Vorsicht: Dort gibt es nicht alle Berufe zum einsehen. Bei speziellen Berufen muß deshalb auf andere Möglichkeiten zurückgegriffen werden. Das Berufspraktikum ist hier das Mittel der ersten Wahl.
Eine weitere Möglichkeit bei der Agentur für Arbeit ist der Berufsberater. Doch leider ist dies eigentlich nicht zu empfehlen. Denn hier wird i.d.R. am Schulabgänger vorbeientschieden und eine nutzlose Fehlberatung findet statt. Auch hier gilt also Vorsicht. Auch sind Termine nur schwer zu bekommen. Wartezeiten betragen gewöhnlich min. 6 Wochen, aber eigentlich länger.
Grundsätzlich nichts unterschreiben und immer eine Nacht drüber schlafen. Und dann entscheiden.
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