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Elterngeld
Die Welt der 7-fachen Mutter ist sehr einfach gestrickt – und realitätsfern.
Die Politik der Frau Ministerin von der Leyen zielt darauf ab, das ausschließlich Besserverdienende Kinder in die Welt setzen. Nur sagt sie das selbstverständlich nicht offen.
Mit dem Einkommen einer Ministerin, lassen sich 7 Kinder ernähren, werte Frau von der Leyen.
Rechnen wir ein bisschen.
12 Monate Elterngeld ergeben 300,-€ x 12 Monate = 3.600€
24 Monate Erziehungsgeld x 300,-€ = 7.200€ (alte Regelung)
In diem Beispiel, rechnen wir mal nur mit dem Elterngeld, das mindestens gezahlt wird.
Mütter wissen, das sie 2 Monate lang nach der Geburt Mutterschaftsgeld erhalten. Da Mutterschaftsgeld und Elterngeld das gleiche Ziel verfolgen (so argumentiert das Familienministerium) wird das Mutterschaftsgeld auf das Elterngeld in den ersten beiden Monaten angerechnet. Also stimmen die vorher ausgerechneten 3.600€ noch nicht mal.
Der eine oder andere hats gemerkt: 300€ Elterngeld decken die Kosten nicht. Es ist erlaubt neben dem Bezug von Elterngeld eine Nebentätigkeit auszuführen. Erlaubt sind 30h/Woche. Arbeitet man mehr als 30h, so gilt man als „voll erwerbstätig“ und der Anspruch auf Elterngeld ist dahin. Alles was aus der Nebentätigkeit erwirtschaftet wird, wird dem Elterngeld voll angerechnet. Nehmen wir also an, eine Mutter / ein Vater setzt sich am Samstag an die Kasse im Supermarkt um die Ecke ........ das Geld kassiert zu 100% der Staat. Du wirst also fürs arbeiten gehen noch bestraft. Bleibst Du zu Hause, kannste davon aber auch nicht leben – geschweige denn ein Kind unterhalten.
„67% des letzten Nettolohns“ – so steht es geschrieben. Aber ab wann sich das rentiert, wird verschwiegen.
Angenommen Sie verdienen ca. 1.200€ Netto. Dann bekommen Sie während der 12 Monate ca. 800,-€ zum Leben für sich und dem Kind. Das sind 400€ weniger. Das sind durchaus heftige Einbußen. Schlimmer trifft es Geringverdiener. Ein Zeitarbeiter in München(!) z.B. verdient ca. 1.200,-€ Brutto. Bei Lohnsteuerklasse 1 sind das dann Netto etwa 800,-€ - 900,-€. D.h. der muss sein Leben damit bestreiten. Nimmt er das Elterngeld in Anspruch erhält er etwa 570,-€ und muss damit aber 2 Personen durchbringen.
Bei Hartz 4 – Empfängern wird’s dann richtig hässlich.. Die kriegen ja im besten Falle (und wann ist der schon) 345,-€ im Monat. Nach der geburt erhält er das Elterngeld in voller Höhe ......... aber er muss Abstriche machen beim ALG 2, weil das Elterngeld Einkommen darstellt, das angerechnet werden muss. An dieser Stelle sei angemerkt, das diese Umstände jede „ARGE“ anders sieht. Die einen sagen „es wird voll angerechnet“, andere sagen „es wird gar nicht angerechnet“ und zu guter letzt „es liegt im Ermessen des Sachbearbeiters“.
Fazit: ALG 2 Empfänger und Geringverdiener sind die deutlichen Verlierer. Elterngeld – und damit ein Kind – erhält nur, wer gut verdient. Die Geburtenrate wird infolge dessen weiter zurückgehen. Ferner ist es sehr bedauerlich, das es angeblich keine gesetzliche Regelung gibt, die ALG 2-Empfänger schützt – oder gibt es sie und wird bewusst nicht angewandt?
„Männer an die Windel“ – klingt schön, aber die Auswirkungen sind scheußlich. Ein Arbeitsloser – oder gerade Langzeitarbeitslose – wissen, das es sehr schwer ist, wieder in das Berufsleben hineinzukommen. Gerade die Technik machte jedes Jahr Quantensprünge. Man kann es sich schon allein aufgrund dieser Tatsache oft nicht leisten, den Job einfach mal ein paar Monate an den Nagel zu hängen.
Ferner machen dies die meisten Chefs nicht mit. Einfach eben mal einen Mitarbeiter zwei Monate in den Urlaub schicken, kann sich keine Firma leisten. In den Bewerbungsgesprächen hört man immer häufiger „Wollen Sie Kinder?“. Wird diese Frage mit einem ehrlichen „ja“ beantwortet, ist das bereits ein Ausschlussgrund. Diesen Job kriegen Sie ganz sicher nicht.
Immer mehr arbeiten, für immer weniger Geld und eine Leistungssteigerung mit weniger Mitarbeitern – so Firmenchefs. Da passen Mitarbeiter, die einfach zwei oder mehr Monate weg sind nicht hinein.
Elterngeld ist eine unrealistische Maßnahme zur Erhöhung der Geburtenrate in Deutschland.
Warum ist das Elterngeld dennoch eine positive Maßnahme im Sinne des Staates(!)? Diese Frage stellt sich heute so mancher. Die Antwort ist leicht. Elterngeld rentiert sich nur, wenn Sie gut verdienen. D.h. Sie verdienen nach max. 12 Monaten wieder richtiges Geld. Jetzt kommt es immer häufiger vor, das Kinder aufgrund diverser gesellschaftlichen Umstände (auf die wir jetzt nicht näher eingehen, das sprengt den Rahmen) Hilfen benötigen. Hilfen die z.B. vom Jugendamt bezahlt werden müssen. Das Jugendamt fragt aber natürlich nach, was die Eltern zuzahlen können. Wenn beide Eltern arbeiten, dann zahlen auch beide Eltern für ihr Kind, welches eine Hilfsmaßnahme benötigt. Sie werden als Eltern dafür bestraft, das Sie ein Kind in die Welt gesetzt haben. Sie müssen sich außerdem den Vorwurf gefallen lassen, das Sie sich offensichtlich (für Behörden und Mitmenschen) zu wenig um ihr Kind gekümmert haben. Das Sie arbeiten gehen, anstatt ihr Kind zu betreuen ist schon fast eine Straftat. Gehen Sie aber nicht arbeiten, weil Sie sich um ihr Kind kümmern, werden Sie als „Sozialschmarotzer“ abgestempelt.
Wie Sie es als Eltern auch machen – es ist immer falsch.
Sollten Sie sich dennoch für ein Kind entscheiden, dann wünsche ich Ihnen alles Gute.
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