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Internet: Infos für Eltern
Tips für Kinder und Eltern im Internet
Sicher Chatten
Chatten macht Spaß. Eltern – wie auch Kinder - sitzen am Computer und nehmen mit anderen Surfern Kontakt auf. Dazu schickt man kleine Botschaften und wartet, was zurück kommt – ähnlich wie bei einer SMS. Aber leider sieht man den Gesprächspartner nicht und kann auch nicht überprüfen, ob er einen anlügt. Genau das sollten Eltern ihren Kindern unbedingt beibringen. Am wichtigsten ist es deshalb,
- dass Kinder niemals ihren echten Namen nennen
- dass Kinder die Adresse nicht heraus geben
- dass Kinder die Telefon- oder Handynummer unbekannten mitteilen
- dass Kinder wissen, das sie sich niemals mit unbekannten Treffen sollen – schon gar nicht alleine
Wenn ein Kind unbedingt jemanden kennen lernen möchte, mit dem es schon lange übers Internet redet, dann sollten bei den ersten Treffen grundsätzlich der Vater oder die Mutter dabei sein.
Sicher Surfen
Erklären Sie Ihren Kindern, dass E-Mails von unbekannten Absendern Viren enthalten können, und dass man solche Mails nicht öffnen sollte. Auch Programme, von denen man nicht genau weiß, woher sie kommen oder was sie machen, dürfen nicht installiert oder gestartet werden. Und ganz wichtig: Die E-Mail-Adresse darf nur an Freunde weiter gegeben werden. Teilen Sie ihren Kindern mit, WARUM das gefährlich ist. Beispielsweise nimmt der PC schaden, das Liebelingsspiel funktioniert nicht mehr, etc. .
Sicheres Surfen
Suchmaschinen finden alles – aber eben auch Webseiten, die für Kinder nicht geeignet sind. Darum sollten Sie mit Ihren Kiddies üben, wie man sucht, was man sucht, warum man sucht - und was die Kinder tun sollten, wenn sie einmal auf einer „Schmuddelseite“ landen. Noch besser sind spezielle Suchmaschinen für Kinder.
In geeignetem Alter können andere Suchmaschinen wie http://www.bing.de hinzugefügt werden. Aber nicht den zweiten, vor dem ersten Schritt machen. Die Sicherheit des Kindes muss an oberster Stelle stehen!
Und sonst noch?
Stellen Sie den Computer Ihres Kindes so, dass der Bildschirm zur Tür zeigt. Dann können Sie hin und wieder reinschauen, was Ihr Kind gerade so im Netz macht. Sprechen Sie auch unbedingt immer wieder mit Ihrem Kind, was es so im Internet erlebt hat.
Außerdem können Sie die Surfschritte, bzw. die einzelnen Seiten mittels dem "Verlauf" (siehe Internet Explorer neben den "Favouriten-Button") nach verfolgen, wo ihr Kind sich "herumgetrieben" hat.
Fazit:
So gut alle Tipps sind, der wichtigste Rat ist natürlich: Bleiben Sie auf der Höhe, damit Sie in Sachen Computer mitreden können! Reden Sie mit Ihrem Kind über das Thema Computer, und wenn Sie nichts verstehen, dann lassen Sie sich einfach von Ihrem Kind erklären, was ICQ ist und wozu man IRC braucht. Der Unterschied zwischen „html“ oder „php“ ist auch recht interessant.
Denken Sie immer daran: Medienpädagogik (=übergeordneter Fachbegriff zum Thema) ist echte Arbeit!!
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