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Goldene Regeln für ein sicheres Online-Banking

Heute bieten die allermeisten Banken Online-Banking an. Der Bankkunde hat durch Online-Banking viele Vorteile. Er ist zum Beispiel nicht mehr auf Öffnungszeiten angewiesen. Er kann alle Bankgeschäfte zu Hause am eigenen PC tätigen – wann immer er will. Die Bank hat mit Online-Banking praktisch immer offen.

Außerdem bietet Online-Banking den Vorteil, dass man als Kunde beim Besuch der Bank, nicht auch noch fünf Versicherungen untergeschoben bekommt. Beim Online-Banking macht der Kunde nur das, was der Kunde will – und nicht was die Bank um jeden Preis verkaufen will.

Online-Banking hat aber auch einen ganz entscheidenden Nachteil. Diebe, Betrüger und Hacker sind schon lange auf den Geschmack gekommen, den Bankkunden ihr Geld online zu stehlen. Allerdings kann sich der Bankkunde durch ein paar einfache Regeln vor nahezu allen Risiken schützen. Natürlich schützen die Regeln nur dann vor Schaden, wenn man diese auch Konsequent durchsetzt – ohne jegliche Ausnahme!

 

Der richtige Umgang mit PIN und TAN

Merken Sie sich die PIN am besten. Und wenn Sie diese doch lieber aufschreiben, dann führen sie die EC-Karte / Kreditkarte und die PIN nicht in der gleichen Tasche mit sich. Denn nur wenn der Dieb beides hat, kann er ihr Konto leerräumen.

Tragen Sie die TAN-Liste nicht in der Weltgeschichte spazieren, sondern bewahren Sie diese an einem sicheren Ort auf. Zu Hause haben Sie bestimmt einen Bankordner oder ähnliches. Verwahren Sie die TAN-Liste zu Hause, und nehmen Sie diese niemals mit. Auch nicht in den Urlaub oder dergleichen.

 

Online-Banking an fremden Rechnern

Es ist dringend davon abzuraten, Online-Banking an öffentlichen Computern zu betreiben. Das gilt für Computer in Büchereien, Internetcafés oder WLAN in Restaurants oder Hotels. Alle diese Orte haben eines gemeinsam: Sie sind nicht sicher! Sie sind auch dann nicht sicher, wenn die Betreiber anderes behaupten.

Sollten Sie trotzdem Online-Banking betreiben, dann befolgen Sie bitte die folgende Vorgehensweise: Loggen Sie sich immer ordnungsgemäß aus und schließen Sie das Browserfenster, wenn Sie den Rechner verlassen. Löschen Sie außerdem den Browserverlauf. Gleiches gilt für die temporären Dateien des Browsers.

 

Angriffe aus dem Internet

Auf gar keinen Fall dürfen Sie Online-Banking betreiben, wenn Sie nicht absolut sicher sind, das ihr PC „sauber“ ist. „Sauber“ bedeutet in diesem Fall, das sich keine Viren, Trojaner und dergleichen auf ihrem Computer befinden. Verwenden Sie stets ein gutes Anti-Virenprogramm und die eingeschaltete Firewall. Das Anti-Virenprogramm muss regelmäßig aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht, bzw. gehalten werden.

Ebenso ist es dringend erforderlich, stets alle Updates und Patches des Betriebssystems zu installieren, sobald welche Verfügbar sind. Nutzen Sie dazu die Updatefunktion, die heute jedes Betriebssystem hat.

Wenn Sie sich nicht absolut sicher sind, das ihr PC keine Viren hat, dann führen Sie auf keinen Fall Online-Banking aus! Niemals!

 

Gefälschte E-Mails

Immer wieder tauchen gefälschte E-Mails auf, in denen der Bankkunde aufgefordert wird, seine Daten zu bestätigen oder andere Aufforderungen nachzukommen, damit die Verbrecher an ihre TAN (Transaktionsnummer) kommen. Es gibt keine Bank, die eine solche Mail an Sie verschicken wird. Niemals fragt eine Bank per Mail nach einer TAN oder einer PIN.

Wenn Sie sich unsicher sind, dann drucken Sie die Mail aus, und gehen mit dem Ausdruck direkt zur Bank und fragen nach, was es mit der Mail auf sich hat.

 

Überprüfung von Kontobewegungen

Unabhängig davon ob Sie Online-Banking nutzen oder nicht: Grundsätzlich müssen Sie ihre Kontobewegungen prüfen. Sie sollten dies mindestens einmal pro Woche machen. Und bei Fragen, Zweifel oder merkwürdigen Vorgängen, wenden Sie sich direkt an ihre Bank. Wenden Sie sofort an die Bank, wenn Sie Unstimmigkeiten feststellen.

Je eher Sie reagieren, desto schneller reagiert die Bank.

 

Browser-Einstellungen

Niemals sollten Sie die Funktion „Automatisch vervollständigen“-Funktion nutzen. Ebenso sollten Sie keine ActiveX-Elemente ohne vorherige Prüfung nutzen, bzw. zulassen.

 

Nutzen Sie den Internet Explorer für Online-Banking

Die meisten Websitebetreiber nutzen heute Spionagetools um Daten über die Besucher zu sammeln und spionieren sie aus. Lesen Sie dazu bitte den Artikel „Wie der Internet Explorer ihre Privatsphäre schützt“.

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