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Regeln
Schritt 2
Feste Regeln
Legen Sie feste Regeln fest, ähnlich wie Rituale. Vor allem in den Bereichen:
- Schlafen
- Essen
- Aufräumen
- Umgang mit anderen
- Fernsehen / PC
- Sicherheit (z.B. auf der Straße)
Reden Sie niemals in Rätseln oder Kompromissen mit Ihrem Kind. Sprechen Sie Fehlverhalten immer direkt an, dann wissen alle genau worum es eigentlich geht und was mit dem Gespräch erreicht werden soll - worum es Ihnen als Eltern geht.
Wichtig ist auch, das Sie sich selbst darüber im Klaren sind, welche Regel jetzt für Sie vorrangig zu lernen ist.
Was heißt jetzt aber “Klartext”?
Klare Anweisungen geben:
| Chaostext |
Klartext |
| Du bist ja immer noch nicht angezogen |
Ziehst Du dich jetzt bitte an. |
| Fall´ nicht |
Achte auf die Stufen |
Je kleiner das Kind, desto genaur müssen die Anweisungen sein. Außerdem muss man als Eltern wissen, das Kinder in Bildern denken. Sie stellen sich unter “fallen” (o.ä.) etwas vor und reagieren dann auf die Anweisung. Bestimmte Wörter sind mit ganz bestimmten Bewegungsabläufen gekoppelt. Das Wort “nicht” ist jedoch zu schwach um die gewünschte Wirkung zu erreichen.
Stimme und Körpersprache
Der Ton macht die Musik. D.h. Ihre Stimme ist genauso wichtig wie Ihre Körpersprache (Gestik / Mimik). Eine leise und ängstliche Stimme wird sicher keine Aufforderung zur Durchführung vom Kinde führen. Aber anschreien und eine drohende Haltung ist genauso falsch.
Gehen Sie hin zu Ihrem Kind und rufen nicht durch die Wohnung, berühren Sie es und sprechen Sie mit fester Stimme. Sehen Sie dem Kind in die Augen und lassen Sie die Anweisung vom Kind wiederholen. Dann wissen Sie das die Botschaft angekommen ist.
Keine Diskussionen
Fangen Sie mit Ihrem Kind keine Grundsatzdebatten an. Keiner verlangt das Sie "das Rad neu erfinden". Ihr Wort gilt und ist maßgebend. Drehen Sie notfalls den Spieß um, und wiederholen Sie Ihre Anweisung wie bei einer kaputten Schallplatte.
Nach dem Klartext
Nach dem Klartext müssen taten folgen. Sonst verlieren Sie Ihren Status beim Kind, und das Verhältnis wird schlechter. Respekt bekommt man nicht, den muss man sich (auch als Eltern) verdienen.
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