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Regeln
Schulkind
Alles muss gelernt werden, das gilt nicht nur für den Stoff in der Schule, sondern auch für Regeln und das Verständnis für Grenzen. Wenn Ihre Ansprüche zu stark von den Fähigkeiten ihres Kindes abweichen, so ist Ärger und Streß automatisch vorprogramiert.
Es gibt jedoch Regeln, die unter einer anderen bezeichnung eher bekannt sind. Sie kennen diese Regeln als "Normen" oder "Werte". Dazu gehören z.B. Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, soziale Kompetenzen, Fleiß, Gerechtigkeit, etc. Auch diese Eigenschaften sind für ein gesellschaftliches Zusammenleben (einschließlich innerhalb der Familie) ausschlaggebend und bilden die Basis. Die gerade genannten Dinge werden jedoch nicht erst im Schulkindalter gelernt, sondern bereits vorher als Baby, Klein-, und Kindergartenkind aufgegriffen. Im Schulkindalter werden diese Fähig- und Fertigkeiten jedoch vertieft. Dies geschieht vor allem dadurch, das der begriff "Verantwortung" ein begriff wird, welchen das Kind auch verstehen und einordnen kann.
Beispiel:
- In der Schule erscheine ich pünktlich, zu Hause darf ich nicht trödeln
- Ist eine TV-Sendung nicht für mich geeignet, bleibt der Fernseher aus
- Meine Hausaufgaben mache ich selbstständig, aber ich darf bei Problemen fragen
- Mein Zimmer räume ich selbst auf
Bis hier müssen also bereits Regeln, Grenzen sowie Normen und Werte verinnerlicht sein, damit es zukünftig keine Schwierigkeiten gibt und das Kind in die Außenseiterposition gedrückt wird. Ist dieser "Zug" erstmal abgefahren, wird es schwierig die Defizite wieder aufzuholen - aber es ist nicht unmöglich.
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