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Schlafen


Einschlafhilfen für Kinder

Babys

Fast die Hälfte aller Kinder unter drei Jahren kämpfen mit Einschlaf- oder Durchschlafschwierigkeiten. Um unterstützend das Einschlafen zu beeinflussen haben Sie als Eltern verschiedene Möglichkeiten. Im folgenden möchten wir Ihnen einige davon nennen.

Eine Möglichkeit besteht im Körperkontakt. Besonders die Form von gleichmäßigen und rhythmischen Berührungen wie z.B. durch streicheln oder durch das Wiegen im Arm.

Auch durch die Gabe des Schnullers lassen sich Babys häufig schnell beruhigen und zum einschlafen bringen, sofern es sich wirklich nur um Einschlafprobleme handelt. Die Gabe der Nuckelflasche ist hier aus zwei wesentlichen Gründen nicht zu empfehlen. Zum einen besteht Erstickungsgefahr (durch das Einatmen von Flüssigkeiten) und bei Kindern die Zahnen oder schon Zähnchen haben, droht dadurch schnell die Kariesgefahr (Zahnfäule).

Auch die Umgebung spielt eine große Rolle. So sollte das Zimmer abgedunkelt sein. Außerdem muss die Raumtemperatur bei angenehmen 16-20Grad sein. Der Schlafplatz sollte ruhig gelegen sein. Ggf. hilft leise klassische Musik beim Einschlafen.


Kleinkinder und Grundschulkinder

Einschlafprobleme findet man auch bei Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter.

Vor dem Schlafen gehen, sollte immer die gleiche Reihe von Abläufen erfolgen. So z.B. Zähne putzen, Vorlesen, Licht aus. Das hilft dem Kind, sich auf das Einschlafen einzustellen.

Auch ein gemeinsames Kuscheln unmittelbar vor dem zu Bett gehen mit Mutter oder Vater ist oft sehr hilfreich. Danach erfolgt der Griff zum Stofftier und mit dem wird sich dann unter die Decke gekuschelt – Licht aus.

Können Kinder abends nicht einschlafen, weil sie noch nicht müde sind, ist die erste mögliche Maßnahme den Mittagsschlaf zu streichen oder zumindest deutlich zu verkürzen.

Nicht selten ist es, das Kinder in der Dunkelheit Angst bekommen und deshalb nicht schlafen können. Hier gibt es die Möglichkeit, das die Tür des Kinderzimmers nicht geschlossen, sondern nur angelehnt wird. Außerdem bleibt das Flurlicht an. Später wenn das Kind eingeschlafen ist, kann die Tür geschlossen werden und das Licht gelöscht werden. Diese Vorgehensweise hat auch den positiven Aspekt, das dass Kind sich nicht abgeschoben und alleine fühlt. Denn Gespräche können belauscht werden und das Kind weiß, das jemand da ist. Vertraute Stimmen beim Einschlafen wirken manchmal Wunder.

Der Schlafraum sollte eine Temperatur von ca. 16-20Grad haben und eine angenehme Luftfeuchtigkeit aufweisen.

Das Kind sollte am Tage ausreichend Bewegung gehabt haben. Toben an der Luft macht müde. Und am Abend sollte das letzte Essen nicht zu reichlich sein und es sollte möglichst keine Getränke mit Kohlensäure getrunken haben. Aufstoßen und Druck im Bauch hindert am Einschlafen.

Regelmäßige Schlafenszeiten sind gerade für Kinder sehr wichtig. Denn diese schließen den Tag ab. Zu besonderen Anlässen wie z.B. Geburtstage oder Ferien stellen dabei jedoch kein Problem dar.

Das Bett darf vom Kind nicht mit etwas negativen in Verbindung gebracht werden. D.h. das Schlafen, bzw. das Bett darf nicht als Strafe angewendet werden. Auch ist das ausüben von Druck (z.B. Es ist schon spät, schlaf jetzt) schlecht. Denn dadurch entsteht Stress.

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