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Schnuller
Plötzlicher Kindstod (sudden infant death syndrome, SIDS): Schnuller kann plötzlichen Kindstod verhindern
Allein in Deutschland starben im Jahr 1990 rund 1300 Kinder am mysteriösen plötzlichen Kindstod. Durch die Forschung und Betreuung der Eltern konnte bereits im Jahr 2005 die Sterberate auf etwa 323 Kinder gedrückt werden.
Säuglinge und Kleinkinder schlafen mit dem Schnuller im Mund sicherer. Das Risiko am sogenannten "plötzlichen Kindstod" zu sterben, ist deutlich geringer. Dies haben 2005 amerikanische Forscher der "gemeinnützigen amerikanischen Gesundheitsgesellschaft Kaiser Permanente in Oakland" erstmals wissenschaftlich nachgewiesen.
Da die Ursachen für einen plötzlichen Kindstod nach wie vor nicht bekannt sind versuchten die Forscher Risikofaktoren auszumachen und zu benennen sowie Möglichkeiten aufzuzeigen, um den Risikofaktoren entgegenzuwirken.
Eine dieser Gegenmaßnahmen, bzw. eine der Empfehlungen den Risikofaktoren zu begegnen ist die, Babys und Kleinkinder mit Schnuller schlafen zu lassen.
Die Forscher befragten 185 Eltern nach den Schlafgewohnheiten ihrer verstorbenen Kinder. Die Ergebnisse wurden mit Daten von 312 zufällig ausgesuchten Kindern verglichen, die gesund waren.
Aus dem Vergleich beider Gruppen errechneten die amerikanischen Forscher, dass Kinder mit Schnuller ein bis zu 90% geringeres Risikopotential für einen plötzlichen Kindstod aufwiesen. Auch ist es wichtig, das die Kinder in Rückenlage schlafen, so die Forscher in ihren Ergebnissen.
Wichtig: Wenn ihr Baby den Schnuller nicht will, dann auf keinen Fall den Schnuller aufzwingen!
Das Forscherteam aus Oakland konnte erstmals wissenschaftlich nachweisen, das der Schnuller bzgl. des plötzlichen Kindstod eine vorbeugende Wirkung hat. Die Studie wurde u.a. im medizinischen Fachblatt "British Medical Journal" (2005 / Großbritannien)veröffentlicht.
Weiterführende Informationen zum Thema "plötzlicher Säuglingstod / plötzlicher Kindstod"
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