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ADHS - Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom
Diäten bei ADHS: Wie sinnvoll sind Sie?
Mit einer Diät-Behandlung ist bei ADHS nicht die klassische Diät zur Gewichtsreduzierung gemeint, sondern das Verzichten auf bestimmte Nahrungsmittel, bzw. Nahrungsmittelzusatzstoffe (E-Nummern).
Leidet ein Patient an der Unverträglichkeit von bestimmten Nahrungsmitteln oder Nahrungsmittelzusatzstoffen, so kann sich dies als sichtbares Symptom äußern. Die Symptomatik kann einer ADHS-Erkrankung sehr ähnlich sein. Beobachtet werden vor allem die Symptome Hyperaktivität und eine Konzentrationsschwäche.
Es gibt also die Möglichkeit, das die Unverträglichkeit von Nahrungsmitteln und Nahrungsmittelzusatzstoffen sich in Symptomen eines ADHS abzeichnet.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einer Unverträglichkeit und einem wirklich zu diagnostiziertem ADHS. ADHS resultiert nicht aus einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder einer Unverträglichkeit von Nahrungsmittelzusatzstoffen.
Daraus folgt: Durch das simple weglassen der kritischen Stoffe lässt sich ADHS nicht heilen, da es sich nicht um ADHS handelt.
Allerdings können sich Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Unverträglichkeiten von Nahrungsmittelzusatzstoffen auch ganz anders äussern - weit weg von ADHS-Symptomen.
Gibt es Studien zu diesem Thema?
Immer wieder werden themenbezogene Studien vorgelegt, bei dem suggeriert wird, ADHS sei eine Folge von Nahrungsmittelunverträglichkeiten bzw. Unverträglichkeit von Nahrungsmittelzusatzstoffen. Den wichtigen Abschnitt, der in jeder dieser Studien zu finden ist, nämlich das die Studien sich grundsätzlich nicht auf ADHS übertragen lassen, wird bevorzugt verschwiegen.
Mit anderen Worten: Aus den bekannten Studien lässt sich in Bezug auf ADHS bestenfalls ableiten, dass die ADHS-Symptomatik verstärkt werden könnte. Doch neu ist das nicht. Bereits seit Jahren ist diese Information bekannt.
Um sicher zu gehen, ob es sich um ADHS oder einer Unverträglichkeit handelt, bedarf es einer genauen diagnostischen Abklärung bei einem Arzt.
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