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ADHS (Aufmerksamkeits - Defizit - Hyper- (Hypo-) aktivitäts - Syndrom)
ADHS in der Schule
Kinder mit ADHS, Hyperaktive, fallen grundsätzlich aus der Rolle. Sie bleiben nicht sitzen und treiben den Lehrer mit ihrem Zwischenreden in den nervlichen Wahnsinn. Durch das ständige abgelenkt sein, werden sie den schulischen Anforderungen nicht gerecht. Hefteinträge sind unvollständig oder fehlen ganz. Zettel, auch wichtige Elternbriefe (etc.), verschwinden meist spurlos. Von Konzentration keine Spur – im Unfug treiben jedoch die sprichwörtliche Nr. 1. Chaos im Kopf, so auch die Schultasche. Des öfteren findet man dort Uralt – demnächst lebende – Nahrungsmittel die schlicht vergessen wurden, Hefte die sich in einer "Orangensaftkur" aufgelöst haben. Und Stifte oder Füller in jeder Ecke. Hinzukommt die Impulsivität im Lehrer-Schülergespräch. Das ständige reinrufen und unerwartete Handlungen ausführen. (u.s.w.)
Bei "Hypos" (den Träumern) sieht etwas anders aus. Sie sitzen den Tag in der Schule ab ohne die Aussicht auf Erfolg durch Konzentrationsmangel. Die auffallend unauffälligen Kinder sind für den Lehrer zwar sehr bequem, sie tragen jedoch keine Früchte. Sie träumen, bzw. gehen den Gedanken nach, der ihnen gerade durch den Kopf geht. Auch hier ist die Vergesslichkeit deutlich zu merken. Die Schultasche sieht ähnlich aus, wie beim hyperaktiven Kind. Die Impulsivität sieht man von außen nur selten an, die innerliche Angespanntheit ist beim ersten hinsehen nicht sichtbar. (u.s.w.)
Lehrer und ADHS? Was kommt den noch alles? Worum müssen sich unsere Lehrer noch alles kümmern? Auffälligkeiten und Störungen haben beinahe alle Kinder in irgendeiner Form.
- Missbrauchte Kinder,
- Aufmerksamkeitsstörung,
- Hörstörung,
- Sprachstörung,
- Aggressivität,
- Magersucht,
- Legasthenie,
- Diskalkuli,
- Drogen- bzw. Suchtprävention,
- Berufsvorbereitung,
- Umgang mit modernen Medien,
- Elternberatung,
- Vermittlung von Gesellschaftsregeln,
- Erziehung,
- Gruppenfähigkeiten fördern,
- Teamarbeit vermitteln,
- große Klassenstärken,
- Supervision,
- Förderstunden für lernschwache Kinder,
- Förderung von Sozialverhalten,
- u.s.w.
Und jetzt soll noch ADHS dazu kommen? "Nein danke." – sagen Lehrkräfte. Steigende Anforderungen bei gleichem Gehalt.
Aber wie gehe ich dann ran an die Sache? Gar nicht, die Lehrkraft wird sich bei Ihnen melden, im Regelfall. In dem Augenblick wo das Kind auffällt oder besonders auffällig ist, können sie die Lehrkraft mit einigen Informationen versorgen. Bei einem konstruktiven Lehrer/In werden Sie Gehör bekommen, bei allen andern......... Die Kinder sind der Willkür der Lehrerschaft ausgesetzt. Wenn Sie sich mit dem Lehrer Ihres Kindes zoffen, lässt der seine Wut am Kinde aus - im Regelfall. Was hilft? Freundlichkeit, aber bleiben Sie direkt. Gehen Sie nicht aus der Sprechstunde ohne einem vernünftigen Ergebnis, mit dem Ihr Kind leben kann. Wenn es zu keinem Ergebnis kommt, den Rektor/In dazuziehen. Die haben den “Job” gelernt, jetzt sollen diese ihn auch machen. Und Sie, als Eltern, erklären sich natürlich bereit Informationen der Lehrerschaft zu besorgen und zur Verfügung zu stellen.
ADHS in der Schule ist für jede Lehrkraft eine Herausforderung, an welcher er sich und sein Können beweisen kann.
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