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ADHS (Aufmerksamkeits - Defizit - Hyper- (Hypo-) aktivitäts - Syndrom)
Der Coach
Es ist zweckmäßig das jeder ADHS-Patient (Kinder wie auch Erwachsene) einen Coach hat. Dies ist eine Person, welche zu dem Betroffenen eine ganz besondere Beziehung hat. Er (der Coach) steht dem ADHS-Patienten mit Rat und Tat aktiv zur Seite bei Problemen, bei Lösungen, bei Lebensfragen und und und......
Bei Kindern ist es deshalb ratsam einen zuverlässigen Babysitter zu haben, der langfristig in die Familie eingegliedert wird. Das Vertrauen zwischen dem Babysitter, der Familie und dem Kind (bzw. Kindern) ist hier ausschlaggebend
Ein Babysitter ist nicht nur für Babys oder Kleinkinder, nein im Gegenteil, gerade auch für größere Kinder und Jugendliche ist er eine willkommene Abwechslung zu den Eltern. Hinzu kommt, dass Kinder und Jugendliche den Eltern nicht immer alles sagen. Bestimmte Themen kommen deshalb nicht zur Sprache. Ein Babysitter kann aber für solche Themen willkommen sein. Dies ist ein ganz natürlicher Vorgang.
Ein Babysitter ist bis zu einem Alter von 0-15 Jahren durchaus sinnvoll, nach dem 15. Lebensjahr sollte der Babysitter der Freund der Familie sein.
Der Babysitter (Babysitterin) sollte ...
- ... das Kind verstehen
- ... ein offenes Ohr für das Kind und die Eltern haben
- ... ehrlich zu sich selbst, dem Kind und den Eltern sein
- ... das Kind annehmen (mit allen positiven und negativen Eigenschaften)
- ... das Kind / die Kinder akzeptieren (und umgekehrt)
- ... ehrlich und zuverlässig sein
- ... diverse schöne Freizeitaktivitäten mit dem Kind (ggf. mit den Eltern) unternehmen
- ... der Babysitter darf kein Babysitter bleiben, sondern es ist gut wenn er zum Freund der Familie wird.
- ... rund um die Uhr verfügbar sein
Vorsicht, manchmal muss man Babysitter „ausprobieren“ ob sie den Anforderungen auch gewachsen sind. Dies entscheidet das Kind, weniger die Eltern. Ggf. kann übrigens finanzielle oder sogar personelle Unterstützung vom Jugendamt dafür beantragt & bewilligt werden
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§25 SGB8
Unterstützung selbstorganisierter Förderung von Kindern. Mütter, Väter und andere Erziehungsberechtigte, die die Förderung von Kindern selbst organisieren wollen, sollen beraten und unterstützt werden.
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Dies wird beim Jugendamt beantragt. Es empfiehlt sich persönlich dort vorzusprechen und sich beraten lassen.
Im Erwachsenenalter ist es nicht mehr so einfach einen Coach zu finden. Denn dieser sollte den ADHS-Patienten...
- ... verstehen
- ... als normal ansehen
- ... als Freund betrachten
- ... vertrauen
- ... gegenüber ehrlich und zuverlässig sein
- ... mit Rat und Tat aktiv zur Seite stehen
- ... rund um die Uhr verfügbar sein
- ... diverse Freizeitaktivitäten durchführen
Oftmals sind die Coachs von ADHS-Betroffenen selbst mit der Problematik behaftet, was der Qualität der Hilfe keinen Abbruch verleiht. Es ist leichter anderen zu helfen und Ratschläge zu geben die zum Erfolg führen, als die eigenen Ratschläge selbst zu befolgen und sich aus seinem eigenen Sumpf zu befreien.
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