|
Depressionen
Depression bei Frauen
Bei Frauen kommen Depressionen doppelt so häufig vor wie bei Männern. Die Häufigkeitsrate bei Frauen liegt möglicherweise vor allem an hormonellen Faktoren wie zum Beispiel Veränderungen im Menstruationszyklus, Schwangerschaft, oder die Zeit nach der Entbindung.
Viele Frauen sind aufgrund weiterer Faktoren wie zum Beispiel ihrer Pflichten zu Hause als auch am Arbeitsplatz, als allein erziehende Mütter und durch die Pflege von kranken Eltern stärker belastet.
Besonders auffällig sind viele Frauen nach der Geburt eines Babys. Die hormonellen unkörperlichen Veränderungen sowie die zusätzliche Verantwortung für ein neues Leben können Faktoren seien, die zu einer Depression nach der Entbindung führen. Bei jüngeren Müttern sind vorübergehende Stimmungstiefs sehr häufig. Dabei spricht man von einer ausgeprägten depressiven Episode, welche aktiv behandelt werden muss. Dabei spielt vor allem die Behandlung durch einen einfühlsamen Arzt und die emotionale Unterstützung der eigenen Familie eine große Rolle.
Auch können Probleme am Arbeitsplatz sehr schnellen zu schweren Depressionen führen. Das hängt damit zusammen, dass Frauen in der Regel sehr emotional reagieren. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass Aussagen von Kollegen oder Vorgesetzten völlig falsch interpretiert und damit auf falsch aufgenommen werden - obwohl es anders gemeint war. Hier spielt auch offene Kommunikation eine große Rolle.
Doch auch im privaten Umfeld können Depressionen entstehen, wenn Streitigkeiten - wenn auch unterschwellig - nicht geklärt sind. Zerstrittene Familien weisen sehr häufig mehr Familienmitglieder auf, welche von Depressionen betroffen sind, als Familien, welche sich gegenseitig aussprechen.
<< zurück
|