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Enuresis / Inkontinenz
Das Gefühlsleben eines Erwachsenen mit Inkontinenz beeinflussen?
Wichtig ist die Einstellung des Patienten
In der Regel ist das Emotionale abhängig von der Einstellung zur Krankheit bzw. zu der Störung. Ich kann als patient dazu offen und ehrlich zu mir selbst sein und somit dazu stehen, oder aber ich lüge mich selbst an, und bereite mir damit neue Probleme.
Natürlich ist Inkontinenz nicht unbedingt das Schönste, was sich ein erwachsener Mensch vorstellen kann. Traurigkeit gehört jedoch ebenfalls wie Freude zum Leben dazu. Und ohne Traurigkeit gäbe es keine Freude über Erfolge.
Das soziale Umfeld
Das soziale Umfeld spielt dabei ebenfalls eine ausschlaggebene Rolle. Die gefühle des patienten sind entsprechend so, wie mit ihm und seinem Umstand der Inkontinenz umgegangen wird. Ich kann als Familienmitglied doer Freund mich abwenden oder es als eine normal Sache wie z.B. den täglichen Haarwuchs ansehen. Wenn der Patient selbst darüber sprechen will, wird er es bei einem seiner Meinung nach geeigneten Situation zur Sprache bringen.
Die gleiche Pädagogik, welche bei Kindern verwandt wird, wirkt bei Erwachsenen auf die ganz gleiche Art. Ich kann das betroffene Familienmitglied abstoßen, weil ich damit nicht zurecht komme. Oder ich akzeptiere es, und signalisiere “Du bist inkontinent, na und?” Für Freunde und Verwandte von Inkontinenzpatienten gilt ganz das gleiche.
Und im Beruf?
So lange die Inkontinenz (und mögliche Komorbiditäten) die Arbeitsleistung nicht beeinflusst, spielt sie keine Rolle - abgesehen davon, das es für den Betroffenen lästig (z.B. das Windelwechseln) ist.
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