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Enuresis / Inkontinenz
Beckenbodentraining bei Inkontinenz
Bei Blasenschwäche und leichter Stress-Inkontinenz kann sich das Beckenbodentraining als eine erfolgversprechende Therapiemöglichkeit behaupten.
Beckenbodentraining ist eine regelmäßige und immer zu wiederholende bewußte An- und Entspannung ganz bestimmter Muskeln des Beckens. Nur bei einem regelmäßigen Training hat diese Therapiemöglichkeit eine Chance auf Erfolg.
Das Beckenbodentraining besteht aus drei immer wiederkehrende Übungen.
Das Beckenbodentraining in der Praxis
Erste Übung
Legen Sie sich mit dem Rücken auf den Boden bzw. einer flachen Unterlage. (z.B. Isomatte). Stellen Sie die Beine auf und atmen Sie langsam und bewusst tief ein und aus. Während Sie ausatmen ziehen Sie die Schließmuskeln zusammen. Je fortgeschrittener die Ausatmung, desto stärker soll die Anspannung der Schließmuskeln sein. Während des einatmens entspannen Sie die Muskeln wieder. Nachdem Sie 2 Mal ein und ausgeatmt haben, beginnen Sie die Übung erneut.
Zweite Übung
Auch diese Übung erfolgt in Rückenlage auf dem Boden. Die Füße stehen wieder nebeneinander, aber die Knie sind weit auseinander. Auch hier atmen Sie tief ein und aus. Während des Ausatmens Spannen Sie die Gesäßmuskelnan. Die Spannung nimmt zu wenn sich die Knie langsam nähern. Beim Einatmen lösen Sie die Spannung bzw. Entspannen. Nach 2 Atempausen beginnen Sie die Übung erneut.
Dritte Übung
Setzen sich auf einen Stuhl und sinken Sie in sich zusammen. Das Gewicht muss auf den hinteren Teil des Beckens Druck ausüben. Spannen Sie die Muskeln des Afters und des Geschlechtsorgans zusammen und halten Sie die Spannung ca. 15 Sekunden. Entspannen Sie beim Einatmen und spannen Sie beim ausatmen an.
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