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Enuresis / Inkontinenz
Harnwegsinfektionen
Erreger von Harnwegsinfektionen können beispielsweise Bakterien oder Pilze sein. Frühe Symptome eines solchen Infektes sind Schmerzen (meist ein Brennen) beim Wasserlassen oder häufiger Harndrang. Steigt die Infektion in die Nieren auf, so kommt es zu Schmerzen von den Nieren ausgehend bis in den Beckenbereich. Ausserdem Fieber und ein deutliches Krankheitsgefühl.
Harnwegsinfekte werden in drei Kategorien eingeteilt:
- Asymptomatische Harnweginfektion ohne Beschwerden
- Akute unkomplizierte Harnweginfektion (betrifft nur die Harnröhre und Blase)
- Rezidivierende symptomatische Infektion
Harnwegsinfekte können durch verschiedene Einflüsse begünstigt werden, wie zum Beispiel:
- durch Harnabflussstörungen infolge angeborener Fehlbildungen
- Blasenfunktionsstörungen
- Schwangerschaft
- Stoffwechselstörungen (z.B. Diabetes mellitus)
- Durchnässung und Unterkühlung
- Starke sexuelle Aktivität
Durch die beim Arzt angegeben Beschwerden und durch den Nachweis von Erregern und Blut (Leukozyten) im Urin wird die Diagnose gestellt. Sind die Nieren mitentzündet, so muss eine diesbezgl. weitere Abklärung (Diagnostik) erfolgen. Dazu gehören Nierenwerte, Blutbild und eine Ultraschalluntersuchung. In seltenen Fällen muss eine Röntgenfunktionsuntersuchung mit Kontrastmittel der Nieren gemacht werden.
Je mach Schweregrad und Anzahl des Auftretens von Harnwegsinfektionen entscheidet die Therapie. Außerdem werden besondere Situationen (wie z.B. Schwangerschaft) mitberücksichtigt.
Allgemein wird empfohlen:
- Bettruhe (Wärme)
- Viel trinken
- Ggf. schmerzlösende und entkrampfende Medikamente
- Antibiotika (nicht in jedem Fall)
Wenn Sie einen Harnwegsinfekt, oder den verdacht (bzw. entsprechende Beschwerden) haben, suchen Sie schnellstmöglichst einen Arzt auf!
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