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 Enuresis bei Kindern / Inkontinenz bei Erwachsenen
 Gesundheit > Gesundheit: E > Gesundheit: Epilepsie
 

Warum habe gerade ich Epilepsie?

Nach dem ersten Anfall und der sicheren ersten Diagnosestellung tritt häufig die Frage nach dem „Warum gerade ich“ oder „Warum mein Kind / Partner / Verwandter“ auf. Für den Patienten – egal wie alt – ist dies erstmal ein großer Schock, der verarbeitet werden muss.

Ist eine Epilepsie festgestellt worden, so zieht diese Diagnose viele schwierige Schritte nach sich. Zunächst muss sich der Patient und die Angehörigen damit abfinden und die Situation akzeptieren wie sie ist. Schuldzuweisungen sind hier völlig fehl am Platz – werden aber leider leidenschaftlich vergeben.

Jetzt geht es darum, dem Patienten zu helfen und zu unterstützen. Gerade wenn z.B. eine medikamentöse Einstellung vorgenommen werden soll, ist der Patient auf die Beurteilungen von außen dringend angewiesen. An dieser Stelle sei erwähnt, das Epilepsie heute recht gut behandelbar ist. Im gewollten „Idealfall“ kann der Patient ein ganz normales Leben führen. Ein Restrisiko – ausgehend von der Epilepsie – bleibt natürlich bestehen. Aber Panikmache ist hier nicht gefragt.

Leider kommt es manchmal vor, das sich Freunde oder Verwandte einfach vom Patienten und seinen engsten Angehörigen abwenden. Sie werden feststellen wer sich wirklich als ihr „Freund“ herausstellen wird. Die meisten wenden sich ab, weil sie Angst davor haben das der Patient einen Anfall erleidet, und sie dann nicht wissen was sie tun sollen.

Grundsätzlich lässt sich jedoch die Frage nach dem „Warum ich?“ nicht beantworten. Denn das „Warum?“ ist abhängig von der Ursache. Dummerweise lässt es sich meistens nicht nachvollziehen warum gerade „der“ oder „die“ an Epilepsie erkrankt. Mögliche Auslöserfaktoren sind noch nicht endgültig geklärt. Es konnte bislang nur eine statistische Häufigkeit mit Begleiterscheinungen beobachtet werden. Begleiterscheinung, welche als Ursache am häufigsten in Frage kommen sind z.B. Kopfverletzungen oder erbliche (Gene) Faktoren.

Schlussendlich ist es einfach so, das es da ist, und das damit entsprechend umgegangen werden muss.

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