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Heilpraktiker

Schützt die Homöopathie vor Vergiftungen durch Medikamente?

Haushalte in denen Kinder leben müssen auch Kindersicher gestaltet werden. Das gilt vom Herdschutz über Steckdosen bis hin zu Reinigungsmitteln. Doch einen wirklich kindersicheren Haushalt gibt es nicht.

Nach einem durchaus interessanten Gespräch mit einem Heilpraktiker, wollen viele Eltern keine Medikamente mehr im Haus haben, weil sie befürchten, dass ihre Kinder versehentlich diese einnehmen könnten. Bei vielen Medikamenten besteht bei Kindern nach der Einnahme eine akute Vergiftungsgefahr – auch bei geringen Dosen. Je gefährlicher das Medikament, desto größer ist das Vergiftungsrisiko.

Die meisten Vergiftungsfälle mit Medikamenten finden im Alter von 8 Monaten und 6 Jahre statt. Kleinkinder nehmen alles Kleine in den Mund, um den Fremdkörper ganzheitlich wahrzunehmen. Kleinteile – wie z.B. Tabletten werden dabei verschluckt, oder sie werden vom Speichel aufgelöst und so vom Kind eingenommen.

Kinder amen in diesem Alter verstärkt ihren Eltern nach – eine weitere Gefahr. Nehmen die Eltern oder ältere Geschwister regelmäßig Medikamente ein, so versuchen die Kinder auch dieses vorgelebte verhalten nachzuahmen.

Hier liegt der Vorteil von Globuli auf der Hand: Die „Wirkstoffe“ sind so stark verdünnt, das sie kaum noch nachweisbar sind. Selbst wenn ganze Packungen konsumiert würden, würde praktisch nichts geschehen können. Wenn Kinder oder Erwachsene Medikamente in diesem Umfang zu sich nehmen würden, besteht nicht nur akute Vergiftungsgefahr, sondern je nach Medikament sogar Lebensgefahr!

Heute reiten die meisten Menschen – besonders Eltern – auf der Biowelle mit und verteufeln dadurch auch Medikamente. Medikamente sind wirksam, jedoch ungesund – so ihr Credo. Globuli haben lediglich eine Placebo-Wirkung und sind ungefährlich.

Eltern berücksichtigen also nicht, dass bei Krankheit die verschriebenen Medikamente genommen werden sollten, sondern entscheiden sich bewusst für die risikoreichere Behandlung durch Homöopathische Mittel, weil diese bei Nicht-Bestimmungsgemäßen Gebrauch von Kindern keine gesundheitlichen Nachteile aufweisen.

In diesem Zusammenhang – wo jeder mit gesundem Menschenverstand nur den Kopf schütteln kann – sei darauf hingewiesen, dass Medikamente nicht in Kinderhände gehören. Das steht übrigens auf jeder Packung drauf. D.h. das die Medikamente für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden muss. Zu diesen Orten zählt nicht: Die Küche, das Wohnzimmer oder das elterliche Schlafzimmer.

Im Idealfall werden die sich im Haus befindlichen Medikamente in einem abschließbaren Medizinschränkchen aufbewahrt, welches von Kinderhänden nicht erreicht werden kann.

Das hat insgesamt nichts mit „gesund Gesund werden“ zu tun, sondern mit Verstand und Verantwortungsbewusstsein seinem Kind gegenüber!

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