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Lernbehinderung
Wer kann eine Lernbehinderung feststellen?
Um feststellen zu können ob ein Kind lernbehindert ist, braucht es eine Vielzahl von Informationen und vor allem den Mut der Eltern. Denn wenn sich die Eltern nicht darum kümmern oder den 100. Nachhilfelehrer engagieren, wird sich nicht viel ändern. In diesem Sinne sind auch Lehrkräfte und Pädagogen aufgerufen etwaige Feststellungen an die Eltern weiterzugeben (Stichwort Feedback) und ggf. bei der Diagnostik mitzuwirken.
Hinweis für faule Lehrer und faule Pädagogen: Denken Sie als Lehrkraft oder Pädagoge immer daran: Was Sie heute bemängeln kann nicht plötzlich verschwunden sein, nur weil sie wegen Faulheit behaupten, das urplötzlich alles i.O. ist – obwohl Sie sich gestern noch über das Verhalten oder den Prüfungsergebnissen beschwert (gelästert?) haben.
Im Kindergartenalter und Vorschule
- Beobachtungen und Einschätzungen von Pädagogen
- Schulische Beurteilungen
- Medizinische Untersuchungen
- Stellungnahme einer Fachkraft der Erziehungsberatungsstelle
Im Schulalter
- Zeugnisnoten
- Schulische Beurteilungen von Lehrkräften
- Medizinische Untersuchungen
- Psychologische Tests
- Schulpsychologe
- Stellungnahme einer Fachkraft der Erziehungsberatungsstelle
Um eine sichere Diagnose zu stellen, bedarf es eine zentrale Anlaufstelle für Eltern, Kind und Untersuchungsergebnisse sowie Berichte und Stellungnahmen aus Schule oder Kindergarten.
Unerlässlich ist es, das die Eltern mit dem Kindergarten oder der Schule (je nachdem was zutrifft) in einem regen Informationsaustausch stehen um geeignete Fördermaßnahmen und Hilfestellungen einzuleiten.
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