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Nahrungsergänzungsmittel
Nahrungsergänzungsmittel oder Schulmedizin?
Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keinerlei medizinische Behandlung. Auch dann nicht, wenn der Verkäufer 100 „Studien“ oder „Erfahrungsberichte“ als „Beweise“ für Wirkung und Erfolge vorlegt.
Sog. „Berater“ haben keinerlei Ausbildung – außer vielleicht die eines Verkäufers. Der Besuch eines solchen Verkäufers oder Mail- / Telefonkontakt ersetzt keinen Arztbesuch. Solche „Berater“ dürfen und können keine Diagnosen stellen und sie dürfen auch nicht behandeln.
Den Beruf des „Ernährungsberaters“ gibt es. Allerdings arbeitet dieser seriös in (z.B.) Krankenhäusern oder Kureinrichtungen und hat einen Berufsabschluss, der auf Landesebene anerkannt ist. Doch Ernährungsberater werden Ihnen nicht zu mehr Nahrungsergänzungsmitteln raten, sondern zu einer Banane und einem Spaziergang mehr am Tag. Übrigens stellen auch diese keine Diagnosen und erstellen auch keine Behandlungspläne in dem Sinne, sondern im besten Falle sog. Ernährungspläne – in denen Nahrungsergänzungen keinen Platz haben.
Des weiteren sei an dieser Stelle erwähnt, das es nach deutschem Recht verboten ist, Nahrungsergänzungsmittel gesundheitsbezogen zu bewerben. Grundsätzlich lässt sich hier noch dazu sagen, das: Je länger die Liste von den Krankheiten / Störungen ist gegen die das Mittel eingesetzt werden kann, desto geldgieriger ist der Verkäufer.
Sollten Sie als Eltern Ihrem Kind eine medizinische Behandlung verwehren und stattdessen auf Nahrungsergänzungen setzen, besteht die Möglichkeit, das Sie sich strafbar machen, da Sie ihren Pflichten als Sorgeberechtigte nicht ausreichend nachkommen. es gibt so manche Fälle, bei denen solch elterliches fehlverhalten den Tod des Kindes zur Folge hatte. Ersparen Sie dieses sich und ihrem Kind bitte.
Sie bezahlen doch Krankenkassenbeiträge, richtig? Warum also sollten Sie etwas privat bezahlen, was fragwürdiger von Herkunft ist und eine undurchschaubare Wirkung hat, wenn ihre Krankenkasse die Kosten für nötige Mittel nach einem Arztbesuch (z.T.) übernimmt?
Fazit: Bei gesundheitlichen Beschwerden gehen Sie zum Arzt ihres Vertrauens und gehen Sie mit ihrer Gesundheit Verantwortungsbewusst um.
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