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 Pädagogik > Pädagogik: H > Pädagogik: Hochbegabung
 

Hochbegabung (=HB)

Das Gehirn

Bereits seit längerer Zeit ist in der Diskussion bezüglich Intelligenz und Leistung die linke und die rechte Hälfte des Gehirns. Es wird davon ausgegangen, dass Menschen eine Gehirnhälfte intensiver in Anspruch nehmen, als die andere. Aus dieser Annahme wird abgeleitet, dass aufgrund der intensiveren Beanspruchung der einen oder anderen Gehirnhälfte deutliche Unterschiede im Denk-, Problemlöse-, Leistung- und Intelligenzstil bestehen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Menschen, welche die linke Gehirnhälfte mehr in Anspruch nehmen als die rechte, mehr an Prozessen von Logik, Analyse, Fakten, Einzelheiten und Organisation interessiert sind. Probleme werden von ihnen lieber verbal angegangen.

Menschen, welche die rechte Gehirnhälfte mehr in Anspruch nehmen als die linke, bevorzugen visuelle Erklärungen und arbeiten mit Bildern.

Es lässt sich generell jedoch nicht sagen, dass der eine oder andere dadurch benachteiligt sein könnte. Es handelt sich dabei lediglich um zwei unterschiedliche Lerntypen (verbal ; visuell)

Treffen zwei unterschiedliche Lerntypen aufeinander (z. B. in der Schule im Unterricht; Lehrer-Schüler) so ist hier der Lehrer gefordert. Die Lehrkraft sollte den Lernstil dieses Kindes anerkennen und nach Möglichkeit in beiden Formen (verbal und visuell) unterrichten. Auf diese Weise, erhalten alle Kinder eine Chance in der Schule Erfolg zu haben.

Im folgenden wird die Spezialisierung der beiden Gehirnhälften aufgezeigt. Konkret geht es dabei um die bevorzugten Wege um Wissen zu erwerben:

"links"-Denker
"rechts"-Denker
  • bevorzugt verbale Erklärungen
  • erinnert sich mit Hilfe von Sprache (spricht beim Denken)
  • bevorzugt das Analysieren von Aktivitäten
  • bevorzugt Zweck entsprechendes Material
  • mag strukturierter Erfahrungen
  • geht mit Ernst an die Probleme heran
  • lernt lieber Fakten und Einzelheiten
  • produziert Ideen mittels Logik
  • bevorzugt Denkarbeit mit konkreten Aufgaben
  • beschäftigt sich nicht mit zwei oder mehr Aufgaben gleichzeitig
  • verarbeitet Informationen sequenziell
  • bevorzugt visuelle Erklärungen
  • erinnert sich mit Hilfe von Vorstellungsbildern
  • improvisieret mit dem vorhandenen Material
  • Markt offener, fließende Erfahrungen
  • produziert Ideen intuitiv
  • geht die Probleme spielerisch an
  • verschärft sich lieber einen allgemeinen Überblick

Bedenken Sie bitte, dass wir in dieser Liste nicht alle bevorzugten Vorgehensweisen aufgeführt haben. Sprechen Sie gegebenenfalls mit den Eltern des Kindes.

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 Literatur

Hochsensitiv: Einfach anders und trotzdem ganz normal: Leben zwischen Hochbegabung und Reizüberflutung

 

Hochbegabte Kinder - ihre Eltern, ihre Lehrer. Ein Ratgeber

 

Einführung in die Hochbegabtenpädagogik

 

Hochbegabte Kinder: Persönlichkeit, Entwicklung, Förderung

 

Hoch begabt - und trotzdem glücklich: Was Eltern, Kindergarten und Schule tun können,damit die klügsten Kinder nicht die Dummen sind

 

Jenseits der Norm - hochbegabt und hoch sensibel? (Leben Lernen 180)

 
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