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Hochbegabung (=HB)
Hochbegabung: Fluch oder Segen?
Das hochbegabte Individuum sieht seine Fähigkeiten nicht selten als eine schwer zu ertragende Last, auf die es gern verzichtet. Es ist schmerzhaft in einer Gesellschaft zu sein, die andersartigkeiten nicht akzeptiert. Ein Mensch mit Hochbegabung(en) fällt in unserer Gesellschaft "durch", durch die ungeschriebenen Durchschnittsnormen.
Kinder vergleichen sich gegenseitig, gewöhnlich unbewusst. Im verhältnis zu anderen erlebt sich das hochbegabte Kind häufig als "unpassend" und hat oft andere Bedürfnisse als seine Gleichaltrigen. So führt auch eine Fehlerhafte Gleichsetzung von Begabung bzgl. der Leistungen unweigerlich zu Problemen.
Hochbegabung heißt "aus der Norm fallen". Es ist die Fähigkeit ganz anders auf Dinge einzugehen und Probleme zu lösen. sachverhalte schneller und anders begreifen als der "Durchschnitt". Nicht selten ist die Vorgehensweise eines hochbegabten Menschen für den "Normmensch" nicht oder nur schwer nachvollziehbar.
Es kommt auch häufig vor, das gerade hochbegabte keinen Schulabschluss erreichen, denn alternative Lösungswege und andersartige Arbeitsmethoden sind im Lehrplan nicht vorgesehen und sprengt das Verständnis der Lehrkräfte - welche dem Hochbegabten oft ratlos gegenüber stehen da sie nicht auf "solche" vorbereitet wurden. Lehrer pochen in hilflosen Fällen auf ihre Autorität, welche sie durch das hochbegabte Kind in Frage gestellt sehen. Dies führt zwangsläufig dazu, das hochbegabte Kinder sich an den Fluss des Klassendurchschnitts orietieren und ihre Fähigkeiten unerkannt brach liegen lassen.
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