|
Hochbegabung (=HB)
Freunde finden mit Hochbegabung?
Gleichalt heißt nicht zwangsläufig gleich Intelligent. Deshalb kommt es oft vor, das der Freundeskreis älter - manchmal sehr viel älter - ist als das hochbegabte Kind. Dies sorgt bei den Eltern oft für Gedanken ob der “Freund” nur freundschaftliche Absichten hat. Generell sollte nichts dagegen sprechen wen das Kind als "Freund" respektiert und so behandelt. Allerdings sollten die Eltern in so einem Falle den freund kennelernen können und seine pers. Daten erheben wie Wohnadresse und Telefonnumer und dergleichen. Ist dies nicht möglich, so ist das Risiko sehr hoch, das ihr Kind "an den falschen" geraten ist.
Da aber i.d.R. nur Teilbereiche von Hochbegabung "betroffen" sind, ist es durchaus möglich das in anderen bereichen sich gleichaltrige Kinder mit gleichen Interessen finden. Da jedoch das Kind selbst weiß das es "anders" ist - durch den unbewussten Vergleich mit gleichaltrigen - ist es oft schwierig Kontakte herzustellen. Dazu empfiehlt es sich, das Kind (mit seinem Einverständnis) in Vereine o.ä. Aktivitätsgruppen anzumelden um ihm so die Möglichkeit zu geben soziale Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.
Wichtig ist auch, das die geistige Entwicklung und die emotionale Reife nicht gleichwertig, sondern unterscheidlich sind. Oft wird dies vergessen. Dann entstehen Streßsituationen, da Anforderungen an das Kind gestellt werden, welche es nicht erfüllen kann.
Häufig ziehen sich hochbegabte Menschen zurück und gehen ausgefallenen Interessen nach um "ihre Ruhe" zu haben. Selbst dann, wenn sie eigentlich nicht allein sein wollen. Es ist eine Art Schutzfunktion um nicht auf "dumme" zu treffen.
<< zurück
|