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Eltern-Zentrum Christian Tietgen Maximilianstr. 10 82140 Olching Tel.: 08142 / 305 99 77 E-Mail: c.tietgen@eltern-zentrum.de Quelle: http://www.eltern-zentrum.de/Themenbereiche/Paedagogik/Paedagogik_H/Hochbegabung/HB-D-Renzulli.php |
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Hochbegabung (=HB) Das Renzulli-Modell Um in unserem Schulsystem festzustellen, ob ein Kind hochbegabt ist, oder nicht, wird oftmals das Renzulli-Modell angewendet. Das im Jahr 1980 von Renzulli und Smith entwickelte Modell zur Feststellung von Hochbegabung, berücksichtigt drei wesentliche Elemente, welche sich in hohem Maße überschneiden müssen. Diese drei Elemente sind:
Je größer die Schnittmenge der drei Bereiche ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Hochbegabung vorliegt. Das Renzulli-Modell kann man aber etwas schlichter erklären: Eine überdurchschnittliche Begabung allein reicht alleine nicht aus um als hochbegabt identifiziert zu werden. So ist es zwingend erforderlich, dass das Kind auch die Motivation hat, seine Fähigkeiten zu nutzen – in kreativer Weise. Das Renzulli-Modell fordert also einen klaren und eindeutigen Ausdruck der Hochbegabung. Dadurch kommt es vor, das hochbegabte Kinder "durchfallen", weil sie just in dem Moment, als die Hochbegabung "gemessen" werden soll, aus verschiedenen Gründen gerade dann keine Lust haben vor Intelligenz zu sprühen, wenn es von ihnen aus fachlicher Sicht eingefordert wird. Das Renzulli-Modell orientiert sich deshalb vorwiegend an dem, was alle gleich haben. Unabhängig von "normal" oder hochbegabt. Nämlich am Schulstoff. Aber genau der Schwerpunkt der schulischen Leistung lässt Kinder mit Lernstörungen und Lernschwierigkeiten außen vor. Warum fallen hochbegabte Kinder beim Renzulli-Modell durch?
Wichtig: Hier wird gerade sehr schön verdeutlicht, dass es sehr schwierig ist, mit einem Standardtest Messungen oder Feststellungen an „nicht-Standard-Menschen“ zu machen. Anders ausgedrückt: Wie schafft man es, einen Kreis eckig zu machen? |
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