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Stuhlkreis / Gesprächskreis
Zentrale Aufgaben für Funktionäre
Gesprächsleitung
Die Gesprächsleitung hat gleich mehrere Teilbereiche.
Dazu gehört die allgemeine Organisation wie z.B. die Vorbereitung des Gesprächsraumes und weiteren wichtigen Dingen wie z.B. die das Vorbereiten der technischen Ausrüstung (soweit benötigt). Ferner gehören dazu die Erstellung der Tagesordnungen und ihre inhaltlichen Abfolgen.
Auch setzt die Gesprächsleitung Termine fest. Dies können sein: Weitere Gespräche oder Ergebnisreferate (Abgabetermine).
Ferner hat sie auch die Gesprächsführung während der gesamten Sitzung. D.h. Sie beginnt (meist mit der Begrüßung) und schließt den Stuhlkreis mit einem Schlusswort. Während des Stuhlkreises führt sie das Gespräch, bzw. die Diskussion. Dabei hat sie vor allem die Aufgabe, das alle Tagesordnungspunkte in der geplanten Zeit abgearbeitet werden.
Zeitwache
Gerade heute in der immer hektisch werdenden Welt kann auf "Zeitwächter" nicht mehr verzichtet werden. Zeitwächter achten auf die maximale Gesprächsdauer, welche vorher veranschlagt wurde.
Ferner haben Teilnehmer häufig nur eine begrenzte Redezeit, die bekanntlich gern überall überschritten wird.
Eine weitere Aufgabe besteht darin, das im laufe von Projekten die Ergebnisse von Arbeitsgruppen pünktlich bereit stehen, um zu einem geeigneten Zeitpunkt Ergebnisse vorzustellen und die Fortsetzung.
Protokoll des Gesprächs
Nicht selten kommt es vor, das Themen nicht binnen einer Stunde abgehandelt werden können.
Hier kommt das Protokoll ins "Spiel". Es verschafft bei der Fortführung des vorangegangenen Gesprächs einen Überblick für alle und es kann an der letzten Stelle problemlos angeknüpft werden.
Protokolle sind auch gerade dann wichtig, wenn während des Gesprächs festgestellt wird, das entscheidende Informationen zur Ergebnisfindung fehlen oder Informationen unvollständig sind.
Protokolle haben aber auch eine Beweisfuktion. Im Falle von späteren Unklarheiten kann auf das Protokoll verwiesen werden.
Ferner haben Protokolle den Zweck, das Personen, welche nicht am Stuhlkreis teilgenommen haben (z.B. wegen Krankheit oder Terminüberschneidung), über die vergangenen Entwicklungen sich ein klares Bild machen können.
Schlichter
Ein "Schlichter" hat die primäre Aufgabe sich bei aufschaukelnden Streitgesprächen zwischen wenigen Beteiligten einzugreifen. Im weiteren Sinne hat er eine Überwachungsfunktion der „guten Sitten“. Denn nur wenn die erregten Gemüter geistesgegenwärtig miteinander sprechen, können Problemen – bzw. anstehende Themen – besprochen werden. Das Ergebnis wird effektiver und damit für alle eher annehmbar.
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