myToys.de - Einfach alles für Ihr Kind Impressum    Nutzungsbedingungen    Datenschutz    Hilfe   
 Eltern-Zentrum

   Startseite

   Forum

   suchen

 

 

 App

App von Eltern-Zentrum

für das Windows Phone

Zum Appstore

 

 Anzeigen

ADHS-Zentrum

Informationen zum Thema ADHS für Eltern, Pädagogen und erwachsene ADHS-Patienten

adhs-zentrum.de

 


Enuresis-Zentrum

Bettnässen bei Kindern? Hier gibt es Hilfe und Tips

enuresis-zentrum.de

 


negteit

Eltern-Zentrum ist ein Projekt von negteit

www.negteit.de

 

 Recht: Menschen mit Behinderung
 Recht > Recht: B > Recht: Menschen mit Behinderung
 

Behinderung: Antrag

Wenn man beabsichtigt, einen Antrag auf Anerkennung einer Behinderung zu stellen, macht man das am besten online (in Bayern) unter https://www.schwerbehindertenantrag.bayern.de/

Gut ist es, wenn man sich vorher Unterlagen raussucht, wann man wo stationär im Krankenhaus war, bzw. wo wegen was behandelt wurde. Das ist wichtig, da man das später im Antrag angeben muß.

Die Antragstellung erklärt sich im Grunde von selbst.

Im Antrag wird man gefragt,

  • welche Krankheiten man hat,
  • ob man deswegen in Behandlung war,
  • ob ambulant oder stationär,
  • von wann bis wann und wo.

Daher sollte man im Kopf haben, bzw. Unterlagen darüber, wer einen behandelt hat, denn auch das muß man angeben.

Dies hat den Hintergrund, daß man dann nicht selbst ärztliche Gutachten mitschicken muß, sondern das Versorgungsamt fordert die Unterlagen selbst an. Dazu gibt man die Adressen von Ärzten, Krankenhäusern, etc. im Antrag an (es gibt online bei der Antragstellung übrigens eine hervorragende Suchfunktion - in Bayern!)

Nachdem der Antrag online ausgefüllt wurde, druckt man anschließend die Zusammenfassung (wie es auch online erklärt wird) aus unterschreibt diese, und schickt sie an das Versorgungsamt.

Die Entscheidung des Amtes über den Grad der Behinderung (GdB) kann etwas dauern. Je nachdem, wie viele Unterlagen angefordert werden müssen und wie kooperativ sich die Ärzte verhalten. Man muss für die Entscheidung des Amtes übrigens nicht unbedingt zum Arzt. In den meisten Fällen entscheidet das Amt nach Aktenlage. Nach Antragstellung kann man sich also (meistens) beruhigt zurücklehnen und auf den Bescheid warten.

Ist das Feststellungsverfahren abgeschlossen, erhält man einen offiziellen Bescheid vom Versorgungsamt, in welchem der Grad der Behinderung festgestellt wird. Ist der Grad der Behinderung bei 50 % oder mehr, bekommt man einen Schwerbehindertenausweis. Unter 50 % kommt es darauf an, wie viele Prozente einem anerkannt wurden. Ab 30 % gibt es die Möglichkeit, mit einem Schwerbehinderten gleichgestellt zu werden (ist aus arbeitsrechtlichen Gründen sehr wichtig!!!). Hierüber entscheidet dann übrigens nicht das Versorgungsamt, sondern das Arbeitsamt.

Hat man gesundheitliche Probleme und erwägt die Antragstellung auf Anerkennung eines Grads der Behinderung, sollte man sich das gut überlegen.

Denn die Rechte die man bei einem Grad der Behinderung anerkannt bekommt, sind nicht unerheblich, besonders arbeitsrechtlich gesehen: Besserer Kündigungsschutz, u.U. mehr Urlaub und - je nach Grad der Behinderung - weitere Sonderrechte.

Befindet man sich noch in der Probezeit bei einem Arbeitgeber, helfen einem die zusätzlichen Rechte leider noch wenig, jedoch sind Arbeitgeber dazu verpflichtet, bei gleicher Eignung dem Behinderten den Vorzug zu geben. Beschäftigt ein Arbeitgeber zu wenige Behinderte, muß er eine höhere Abgabe an den Staat zahlen.

Nach der Probezeit kann einem der Arbeitgeber nur dann kündigen, wenn die Gleichstellungsstelle des Arbeitsamtes der Kündigung zustimmt. Hierfür ist es wichtig, daß man mindestens 50 % oder einen Gleichstellungsantrag - ab 30 % Grad der Behinderung - gestellt hat (die Sonderrechte gelten übrigens schon ab Antragstellung auf Gleichstellung).

Befindet man sich noch in der Probezeit, sollte man sich überlegen, den Antrag auf Gleichstellung nach der Probezeit zu stellen. Stellt man ihn in der Probezeit, muß das Arbeitsamt den aktuellen Arbeitgeber anschreiben, und dieser kann sich durch den Antrag unter Druck gesetzt fühlen (zumindest ist das der Rat der Gleichstellungsstelle des Arbeitsamtes FFB). Danach empfiehlt sich die Antragstellung jedoch, um den Arbeitsplatz zu schützen.

 << zurück

 Anzeigen / Amazon

Eltern-Trickkiste

Eltern-Trickkiste

Zahnputzverächter, Gemüse- verweigerer und alle anderen Widerständler austricksen?

amazon.de

 


Pampers

Pampers

Pampers Windeln Baby Dry Gr.4 Maxi 7-18kg Monatsbox, 174 Stück

amazon.de

 


PLAYMOBIL

Osterkalender

Der Osterkalender von Playmobil jetzt bei Amazon bestellen

amazon.de

 


Schreckenstein

Schreckenstein

Kinderbuch: Die Jungen von Burg Schreckenstein: Jubiläumsausgabe

amazon.de

 


 


   Impressum       Nutznungsbedingungen (NUB)       Datenschutz       FAQs zu Eltern-Zentrum